Geschichte des APD

Der Animation Production Day wurde 2007 vom Internationalen Trickfilm-Festival Stuttgart und der FMX, Conference on Animation, Effects, Games and Transmedia ins Leben gerufen und findet 2016 bereits zum 10. Mal statt. Längst hat er sich als wichtiger nationaler und internationaler Branchenevent etabliert:

“You can sit down, talk, share, discuss and see what we can do together and help each other and get projects off the ground which is what it’s all about. It’s been fantastic, it really is great. I’ll be coming back, that’s for sure.” (Giles Bones, Imira Entertainment, APD 2015)

Seit dem Start in 2007 mit 12 Projekten und 35 Teilnehmern ist der Animation Production Day kontinuierlich gewachsen. Der APD 2016 war mit rund 140 Teilnehmern aus 18 Ländern und 39 ausgewählten Animationsprojekten mit einem Produktionsvolumen von ca. 150 Mio. Euro die bisher größte Veranstaltung.

Auch inhaltlich und konzeptionell hat sich APD weiterentwickelt. Der Konferenzteil wurde erweitert und zu einer Plattform ausgebaut, auf der aktuelle Trends und Entwicklungschancen der Branche ausgelotet werden aber auch Raum ist für brancheninterne Diskussionen.

“I think it’s a very high-calibre audience, very high-calibre panel discussions and presentations. I was really impressed with the three talks that I’ve heard so far, so I’m looking forward to hear more.” (Claudia Seeber, Embassy of Canada, APD 2015)

Bei der Auswahl der Projekte orientierte sich der APD seit seiner Gründung an den Entwicklungen des Marktes und öffnete sich neben Spielfilmen und TV Serien sehr schnell auch für neue Formate wie Games und transmediale Projekte.

“It’s a lot more focused on also other things, not just on animation, not just on the production itself, but also on the whole 360 degrees. (…)I think it is a lot more diverse than other markets I’ve seen so far. (Stefanie Fischer, WDR mediagroup GmbH, APD 2015)

Für die neunte Ausgabe des APD wurde das Programm um die Veranstaltung „Producers for Co-Production“ erweitert. Bei diesem zusätzlichen Angebot für Produzenten, Service-Produzenten und Dienstleister der Animationsbranche liegt der Fokus ganz auf der Herstellerseite von Animationsprojekten. Dienstleister, die sich auch als Investoren und Koproduzenten bei Projekten engagieren, können eine wichtige Rolle bei der Finanzierung von Filmprojekten und bei der Aufstellung von europäischen Koproduktionen spielen. Auch für Produzenten ist es oft sinnvoll, neben der Entwicklung und Umsetzung eigener Projekten auch als Dienstleister für andere Produzenten aufzutreten, um die Auslastung von Studiokapazitäten zu gewährleisten. Bei „Producer for Co-Production“ können sie die passenden Partner finden.

Ein weiteres Anliegen des APD ist die Stärkung europäischer und internationaler Kooperationen durch die Zusammenarbeit regionaler und nationaler institutioneller Netzwerke. Bereits seit einigen Jahren arbeitet der APD mit dem Dänischen Filminstitut und der Agence Culturelle D’Alsace zusammen. Neu hinzugekommen sind in 2015 Kooperationen mit Cartoon Movie und Catalan Films.